LionPride steigt ab
- Taylan Camlidere
- vor 2 Tagen
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ht - LionPride steigt ab
Die Löwinnen von Eintracht Braunschweig haben alles gegeben, sich in die Verlängerung gekämpft und mussten sich trotz des Erfolges in Rotenburg mit 75:74 aus der zweiten Damenbasketball Bundesliga verabschieden.
Im Rückspiel der ersten Playdown-Runde musste das LionPride einen fünf Punkte Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Begleitet von einigen Fans verlief der Start ins Spiel recht ähnlich, wie in der Vorwoche. Offensiv ging zunächst wenig, Defensiv fehlte der Zugriff. Bei 2:10 aus Sicht der Braunschweigerinnen musste die erste Auszeit helfen. Danach viel auch der Dreier. Zwei Mal Huffhines und ein mal Haertle halfen, um nicht schon im ersten Viertel abreißen lassen zu müssen. Dennoch führte die Hurricanes mit 19:11 nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel kamen die Okerstädterinnen immer besser ins Spiel, Harriet Swindells fand nun auch ihren Wurf und der Rebound blieb häufiger in den Händen der Löwinnen. Folgerichtig gelang der Ausgleich zur Halbzeitpause (35:35).
Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Auchwenn es nicht hochklasig war, war es für alle Zuschauenden ein Spiel auf Augenhöhe und jederzeit spannend. So ging es mit 66:66 in die Schlussminute. Rotenburg ließ zunächst drei Freiwürfe liegen, bevor Brandy Huffhines die Führung zum 66:68 herstellen konnte. Es blieben sieben Sekunden auf der Uhr und nach Auszeit warfen die Hausherrinnen im Vorfeld ein. Doch die leisteten sich einen Ballverlust und Melody Haertle stoppte im Fastbreak ab für den notwendigen Dreier zur Verlängerung und wurde dabei gefoult. Da der Wurf nicht drin war, entschieden drei Frewiürfe über die mögliche Verlängerung. Diese wäre notwenig, wenn nach beiden Spielen beide Mannschaften gleichviele Körbe erzielen würden. Melody Haertle behielt die Nerven und brachte ihr Team mit 66:71 in die Extrazeit.
Fünf Minuten Zeit für das LionPride die nächste Playdown-Runde zu erreichen. Und das schien beim zwischenzeitlichen 67:75 auch in Greifbarer Nähe. Doch in den letzten zwei Spielminuten konnte kein Korb mehr erzielt werden und Rotenburg markierte seinerseits sieben (Endstand 74:75). Damit war klar, dass mit dieser Schlusssirene auch das Kapitel zweite Basketball-Bundesliga für Eintracht Braunschweig endet mit dem Abstieg in die 1. Regionalliga.
Quelle : LionPride




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