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LionPride mit knapper Niederlage in Bonn

LionPride mit knapper Niederlage in Bonn

Es hat leider nicht sollen sein mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison und das LionPride unterlag bei den Talents BonnRhöndorf mit 69:58 (34:41). Die Vorzeichen standen schon vor dem Spiel ungünstig, denn Morgana Sohn musste sich am Morgen mit Fieber abmelden und auch Lilly Faustmann reiste nur stark angeschlagen mit nach Bonn.

Somit stand Karla Busch in der Starting Five und das Löwenrudel startete stark und konzentriert in die Partie. Das erste Viertel konnte man verdient mit 15:25 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel kamen dann die Talents besser ins Spiel, doch die Verteidigung des LionPride hielt weiter dagegen. Zur Pause stand somit ein 34:41 auf der Anzeigentafel. Das Löwenrudel wurde bis dahin durch Alicja Falkowska mit 11 Punkten und 7 Rebounds, sowie Zoe Hartmann mit 9 Punkten und 5 Rebounds angeführt. Aus der Halbzeit heraus erzielte dann Zoe Hartmann die ersten Punkte, doch dann gab es die nächste Hiobsbotschaft zu verkraften, da die bis dahin stark aufspielende Lena Lingnau einen Schlag auf den Daumen bekam und danach nicht mehr mitwirken konnte. Die Talents zogen die Verteidigung weiter an und spielten sehr physisch. Die Schiedsrichter ließen dabei auch erstaunlich viel zu. Doch auch die eigene Verteidigung stand weiterhin gut und so lag das Team auch am Ende des dritten Viertels noch mit 46:49 in Front. Alles war also vor dem letzten Viertel weiterhin möglich, doch fünf Minuten vor Schluss wechselte dann die Führung auf die Seiten der Bonner. Bis 3 Minuten vor Schluss war man beim Stand von 59:56 weiter in Reichweite, doch nun machten sich der Kräfteverschleiß und die hohe Foulbelastung auf Seiten des LionPride bemerkbar und Alicja Falkowska musste das Feld mit ihrem fünften Foul verlassen. So konnten sich die Talents noch weiter absetzen und das Spiel mit 69:58 für sich entscheiden.

Eintracht-Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, dass sie gegen alle Widerstände so gekämpft hat bis ans Ende. Die Mannschaft hat drei Viertel ein gutes Spiel gemacht, vor allem im ersten Viertel ist uns viel gelungen. Da haben wir mutig einfach geworfen. Dieser Mut und diese Unbeschwertheit haben uns im Laufe des Spiels immer mehr verlassen, vor allem in dem Moment, in dem der Abstand immer geringer wurde. Da ist bei uns das Denken wieder gekommen und da haben wir viele Ballverluste produziert in kürzerer Folge. Der Gegner hat seine Verteidigung umgestellt und war auch sehr physisch. Als das Spiel dann gekippt war, war Bonn die bessere Mannschaft und hatte dann diesen Flow, diese Leichtigkeit, die wir nicht mehr hatten und uns zu Anfang ausgemacht hat. Bei uns hätten die Würfe von außen besser fallen müssen. Das ist uns in der zweiten Hälfte fast gar nicht mehr gelungen. Dazu haben wir kaum Hilfe bekommen in Sachen Pfiffen. Trotzdem waren wir lange dran, hatten ein enges Spiel lange auf der Karte und das Bonn dann im letzten Angriff nochmal den Dreier trifft, dadurch wird es dann zweistellig und sieht deutlicher aus, als es eigentlich war. Mein Fazit: Hut ab. Mit der nicht so guten Quote von außen und mit der fehlenden Personaldecke war irgendwann leider auch absehbar, dass die Müdigkeit uns im letzten Viertel zum Verhängnis werden könnte.“

Die nächste Woche ist spielfrei. Das nächste Spiel ist dann wieder in der Alten Waage und zwar am 19.11. um 16 Uhr gegen den TuS Lichterfelde.

Viertel: 15:25; 19:16; 12:8, 23:9

Punkte Braunschweig:

Hartmann 14, 1 Dreier, Falkowska 13, 10 Rebounds, Swindells 9, 1 Dreier Pöschel 7, 1 Dreier, Busch 6, Brox 6, Lingnau 3, 1 Dreier, Bikker, Preston, Faustmann





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