Starke Teamleistung Löwen verteilen 29 Assists„Ich bin so stolz auf meine junge Truppe“,sagt Strobl

„Ich bin so stolz auf meine junge Truppe“, sagte Basketball Löwen-Headcoach Pete Strobl nach dem heutigen klaren und verdienten 93:77-Erfolg (50:40) über den Aufsteiger NINERS Chemnitz. Und das konnte strobl auch zurecht sein. Seine Mannschaft hatte dem direkten Tabellennachbarn und FC Bayern-Besieger am Sonntagnachmittag mit einer ausgesprochen mannschaftsdienlichen sowie über weite Strecken verteidigungsstarken Leistung den Schneid abgekauft. Bereits im dritten Viertel lagen die Löwen aufgrund guter Ballbewegung, konsequentem Spiel nach innen und wacher Defense mit 20 Punkten vorne, ehe der Vorsprung im Schlussabschnitt noch einmal auf acht Zähler schrumpfte. Dann habe das Löwen-Team laut Strobl aber gut reagiert, wieder Ruhe ins Spiel gebracht und bis zum Schluss den eigenen Stil umgesetzt. Am Ende standen für seine Mannschaft 29 Assists, überragende 77 Prozent Trefferquote aus dem Zweierbereich und 22 zu großen Teilen forcierte gegnerische Ballverluste in der Statistik, in der zudem das starke Duo Arnas Velička und Karim Jallow (beide je 21 Punkte) als beste Löwen-Scorer hervorstach. Die Gäste, die am vergangenen Wochenende aus der Quarantäne gekommen und am Dienstag noch dezimiert gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg angetreten waren, konnten heute wieder aus dem Vollen schöpfen und hatten in George King ihren erfolgreichsten Punktesammler (20 Punkte).





Wie schon gegen die Münchener, versuchten die Löwen auch gegen Chemnitz unter den Korb zu gehen. Allerdings hielten die Gäste hier zunächst sehr physisch dagegen, weshalb für Schilling & Co. kaum ein Durchkommen war. Die Löwen fanden die Antwort darauf aber aus der Distanz: Sie versenkten drei Dreier und setzten sich etwas ab (15:9, 6. Min.). Zwar konnten die NINERS zwischendurch noch einmal bis auf einen Zähler verkürzen, doch fanden der starke Arnas Velička (8 Punkte) und seine Kollegen über eine sehr gute Ballbewegung in den zweiten fünf Minuten dieses Viertels besser sowie erfolgreich den Mann unter dem Korb und gingen mit einem 24:19 in den nächsten Spielabschnitt.


Da blieb das Strobl-Team am Drücker und Karim Jallow drehte auf. Vom Löwen-Topscorer war im ersten Viertel noch nicht viel zu sehen, jetzt war er aber mit sieben Punkten in vier Minuten entscheidend daran beteiligt, dass die Löwen mit zehn Punkten in Führung gingen (34:24). Neben einer flüssigen sowie mannschaftsdienlichen Offensive stimmte aber auch die Defensive. Die machte den Gästen die Würfe sehr schwer und war in der ersten Halbzeit mit für neun NINERS-Ballverluste verantwortlich. Zudem dominierten die Löwen jetzt am Brett und versenkten hier starke 76 Prozent ihrer Würfe. Wenn Chemnitz mit 55-prozentiger Quote nicht so stark von der Dreierlinie getroffen hätte, dann wären die Löwen wohl schon eher deutlicher davongezogen. So ging es dennoch verdient mit 50:40 in die Halbzeitpause.

Wieder auf dem Parkett kam Chemnitz schnell auf fünf Zähler heran (50:45), allerdings hatten die NINERS nach wie vor sehr viele Ballverluste und wenig Rhythmus. Den hatten die Löwen ebenfalls ein wenig verloren, was auch mehrfach für das Spielgerät galt. Nur fand das Strobl-Team schneller und besser ins Spiel zurück als ihr Gegner. In der Verteidigung bissen die jungen Wilden wieder richtig zu und drückten die Feldquote der Gäste, die in diesem Viertel nur zehn Punkte erzielten, von 54 Prozent zur Halbzeit auf 46 Prozent. Zudem spielten sie im Angriff weiterhin sehr mannschaftsdienlich, trafen viele gute Entscheidungen und die Würfe bei 58 Prozent aus dem Feld. Daraus folgte die höchste Führung in diesem Spiel (66:46, 29. Minute) und schließlich ein komfortabler 17-Punkte-Vorsprung, mit dem die Löwen ins letzte Viertel gingen.



In das startete die Strobl-Truppe ziemlich fahrig mit vier Ballverlusten, Chemnitz kam dadurch auf zehn Punkte heran. „Wir waren ein bisschen nervös, haben Kleinigkeiten falsch gemacht, hatten Ballverluste, aber wir haben uns zurückgekämpft“, so der Löwen-Headcoach, dessen Team auf seine zweite Auszeit binnen drei Minuten eine Reaktion zeigte. Jallow und Martin Peterka trafen je per Dreier zum 73:57. Und als die NINERS zwei Minuten später auf acht Zähler herangekommen waren, war zuerst Lukas Wank mit einem Korb zur Stelle, bevor Velička acht Punkte folgen ließ und den Deckel draufmachte.

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