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Eintracht LionPride schafft den Klassenerhalt

Es ist geschafft, die Löwinnen haben den Klassenerhalt eingenetzt. Am gestrigen Samstag gewannen die Niedersächsinnen gegen die Young Dolphins Marburg, in einem von beiden Mannschaften über die gesamte Distanz intensiv geführten Spiel, mit 73:56. Wer aufgrund der Wichtigkeit des Spiels ein Taktieren oder langsames Abtasten erwartete, sah sich getäuscht. Die Zuschauer in der ausverkauften Tunica-Halle konnten sich auf ein interessantes Spiel freuen. Das LionPride erwischte den besseren Start. Dunia Huwé mit 2 Dreiern und Whitney Jacob mit 2 Punkten sowie einem Bonus-Freiwurf sorgten für eine schnelle 9:1 Füh- rung. Die Führung sollte Braunschweig über das gesamte Spiel auch nicht mehr abgeben. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Dolphins immer besser ins Spiel und verkürzten zur Mitte des Viertels auf 12:11. Die Löwinnen zeigten sich jedoch weiter bissig und setzten sich bei noch 2:30 Minuten wieder auf 21:13 ab. Beide Teams zeigten ein Offensivfeu- erwerk im 1 Durchgang. Marburg hatte sich am Ende des Viertels wieder mit 26:23 in Schlagdistanz gebracht. Zu Beginn des 2. Viertels dauerte es 2 Minuten ehe die ersten Punkte fielen. Ilona Brox konnte zum 28:23 einnetzen. Auch nach knapp 4 Minuten waren die Gäste noch nicht erfolg- reich und zwangen ihren Coach zur Auszeit. Gleich im Anschluss waren die Hessinnen per Dreier zum 30:26 erfolgreich. Das LionPride leistete sich in der 2. Hälfte des Viertels zu viele einfache Fehler. US-Girl Octavia Loll erzielte mit der Halbzeitsirene den 37:29 Pausenstand. Octavia Loll erzielte auch die ersten Punkte für Braunschweig nach dem Seitenwech- sel zum 39:32. Marburg ließ sich einfach nicht abschütteln. Am Ende des 3. Viertels führten die Gastgeberinnen mit 49:44. Der abschließende 4. Durchgang musste also die Entscheidung über Abstieg oder Klassener- halt bringen. Dunia Huwé mit 2 Punkten und 2 Dreiern in Folge stellte die Anzeigetafel auf 57:46, Whitney Jacob mit Dreier auf 60:46. Der Bann schien gebrochen. Und jetzt drehten die Fans beider Lager noch einmal richtig auf und peitschten ihre Teams nach vorn. Braunschweig scorte, Marburg ließ nicht locker. Am Ende war es die Top-Scorerin des Spiels, Whitney Jacob, die mit einem Dreier zum 73:56 den Deckel drauf machte. Eintracht-Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „Eine tolle Stim- mung hier heute in der Halle, vielen Dank an die Fans, die uns immer wieder durch schwierige Situationen tragen, wie auch im heutigen Spiel. Ein Kompliment möchte ich aber auch an meine Mannschaft machen, die mental unglaublich gewachsen ist. Auch wenn es immer wieder eng wur- de, haben wir die Nerven behalten. Zudem haben wir wieder erneut gut verteidigt, so hatten wir uns das vorgenommen. Ganz sicher hat uns das Mentaltraining geholfen, das wir in der letzten Zeit intensiviert haben. Un- sere 3 Profis haben heute, in einem starken Team, einen richtig guten Job gemacht“. Nach dem Spiel ergriff Eintracht Präsidentin Nicole Kumpis das Wort und bedankte sich bei dem Team für ein tolles Spiel, bei den Fans für die unglaublich tolle Unterstützung und freute sich auf eine weitere Saison Damen-Basketball auf Zweitliganiveau in Braunschweig. Dann wurde es etwas emotionaler in der Halle. Drei Eintracht-Spielerinnen wur- den durch Vereinsmanager Sven Rosenbaum verabschiedet. Lina Falk wird an ein College nach Amerika gehen, Anna Niemann geht zurück in die Heimat nach Berlin. Beide erhielten Blumen und Geschenke. Die dritte Spielerin, die verabschiedet wurde, war keine geringere als die aktuelle Kapitänin, Veronika „WeWe“ Slazyk. Sie beendet ihre Karriere als Spiele- rin, wird dem Verein jedoch weiter in anderer Funktion zur Verfügung ste- hen. Als Wertschätzung für mehr als 1 Jahrzehnt im Eintracht Trikot, wird die Nummer 13 künftig beim LionPride der Braunschweiger Eintracht nicht mehr vergeben. Das Trikot wird einen Ehrenplatz erhalten. Auch an dieser Stelle allen drei Spielerinnen noch einmal herzlichen Dank für ihren Ein- satz. Viertel: 26:23; 11:6; 12:15; 24:12.

Punkte Braunschweig: Jacob 27, 3 Dreier, 8 Rebounds, Pöschel 6, Lingnau, Faustmann, Loll 7, Bikker, Slazyk 3, 1 Dreier, Sohn 6, 8 Rebounds, Brox 8, 2 Dreier, Huwé 16, 4 Dreier.



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